Erziehung und Familie
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Manche sagen: "Kinder sind kleine Tyrannen" - Eltern (oder andere Erziehungsberechtigte) wissen, was damit gemeint ist: Ein Kind zu erziehen, gehört zu den schwersten Aufgaben, die es gibt. Eltern sind mit ihrer ganzen Person gefordert; sie erfahren sich in ihren starken Seiten, stoßen aber auch an ihre Grenzen. Sie leisten nicht nur viel, sondern meist auch sehr gute "Arbeit". Und meistens wollen sie etwas gutes, nämlich "das Beste" für ihre Kinder.

Dabei gibt es Momente oder auch längere Phasen des Zweifels, der Verunsicherung, der Strapaze. Oder es besteht Unklarheit darüber, ob es sich bei bestimmten Erziehungszielen auch um "das Beste" handelt. Oder es reißen einem einfach die Nerven. Dann könnte es heißen:


  • unser Kind geht dauernd dagegen

  • unser Kind macht mit 6 Jahren nachts noch ins Bett - es wäre mir sehr peinlich, wenn das jemand erfahren würde - und gleichzeitig stinkt es mir granatenmäßig

  • beim Abgeben im Kindergarten heult unser Kind nach über einem halben Jahr immer noch - ich gehe dann mit einem fürchterlich schlechten Gewissen

  • ich könnte manchmal zuschlagen - aber ich weiß, dass ich das nicht soll - das macht mich ganz hilflos

  • immer wieder an der Ladenkasse schreit und brüllt mein Kind - wenn dann noch alle Leute zuschauen, lasse ich mich richtig erpressen, um nicht aufzufallen

  • früher war unser Kind folgsam, hat gut gelernt - heute klappt überhaupt nichts mehr

  • immer wenn es schnell gehen muss, trödelt mein Kind - das bringt mich zur Weißglut

  • seit unser Kind auf der Welt ist, haben wir (die Eltern) uns viel mehr in den Haaren

  • mein Kind benimmt sich so, als ob es meinen neuen Partner vergraulen will - das kann ich doch nicht zulassen, oder?

Es gibt Tausende von Anlässen, weshalb Eltern (oder andere Erziehungsberechtigte) sich an eine Erziehungsberatungsstelle wenden könnten. Je früher dieser Schritt geschieht, desto größer sind die Chancen, dass sich der Anlass nicht zu größeren Problemen oder Auffälligkeiten auswächst. Wird eine Beratungsstelle frühzeitig aufgesucht, kann der Beratungsanlass häufig mit wenig Aufwand behoben werden.


Wir bieten:


  • Eltern, Kindern und Jugendlichen sowie anderen Erziehungsberechtigten Unterstützung an bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme sowie bei der Bearbeitung zugrundeliegender Zusammenhänge

  • Gesprächsangebote und Antworten bei allgemeinen Erziehungs- und Entwicklungsfragen, wie z.B. Ängsten bei Kindern, belastenden Ereignissen, Aggressivität, etc.

  • Beratung bei Krisen in Zeiten des Übergangs, z.B. Pubertät, Schulwechsel, etc.

  • Beratung für Familien bei Auffälligkeiten im Kindergarten oder in der Schule

  • Beratung bei Trennung und Scheidung, z.B. Hilfe für die betroffenen Kinder, Besuchsrechtsregelung etc.

  • Beratung für Stief-, Adoptions- und Pflegefamilien

  • Hilfe für Eltern und Kinder bei der Bewältigung körperlicher oder sexueller Gewalterfahrungen
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